Weichholzauenprojekt

Untersuchungsgebiet Elbe

Obwohl ca. 80 % der ursprünglichen Überschwemmungsflächen an der Elbe durch Ausdeichungen verloren gegangen sind, ist die Elbelandschaft in vielen Abschnitten im Vergleich zu anderen Strömen Europas vergleichsweise naturnah erhalten geblieben und weist zahlreiche nationale und internationale Schutzgebiete auf. Das Untersuchungsgebiet ist ein Abschnitt der Mittelelbe-Niederung zwischen Sandau und Cumlosen (Sachsen-Anhalt/Brandenburg, Stromkilometer 410-470). Es ist Teil des länderübergreifenden Biosphärenreservates "Flusslandschaft Elbe" und besitzt zahlreiche Natur- und Landschaftsschutzgebiete sowie FFH-Gebiete. Der Flussabschnitt eignet sich aus mehreren Gründen für das geplante Vorhaben:

  • Es weist nur noch geringe Anteile an Weichholzauen auf, weshalb gerade in diesem Gebiet die Neuanlage von Auwäldern dringend notwendig ist
  • Durch den Neubau der Bundesautobahn A14 werden umfangreiche Kompensationsmaßnahmen durchgeführt werden, wobei u.a. die Neuanlage größerer Bestände von Weichholzauenwälder in diesem Elbbereich vorgesehen ist
  • In diesem Gebiet liegen bereits eine ganze Reihe von für das Vorhaben relevante Gelände-Daten und Informationen vor, die im Rahmen von verschiedenen Projekten erhoben wurden (z.B. BMBF-Verbundprojekt "Morphodynamik der Elbe", EU-Life- Projekte)
  • Das Untersuchungsgebiet ist durch abgeschlossene und laufende Forschungsarbeiten gut bekannt und es bestehen seit vielen Jahren Kontakte zu den für das geplante Vorhaben relevanten regionalen Akteuren

Gebietsübersicht



Karte des Untersuchungsgebiets



Ueberblick


Ein Luftbild des Untersuchungsgebiets erhalten Sie durch einen Klick auf den rot-gerahmten Bereich (Pop-Up)